Auf
dem Klimagipfel in Kopenhagen hatten sich die Staats- und
Regierungschefs nur auf das Ziel einigen können die Erderwärmung auf
zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Das
Zwei-Grad-Ziel der "Kopenhagen-Verständigung“ muss zur
Verhandlungsgrundlage für Cancun werden. Wir brauchen jetzt mehr
Anstrengungen, um den Ausstoß von Treibhausgas zu reduzieren. Nur so
können die Kosten für die Erderwärmung in der Zukunft minimiert werden.
Mit den Einnahmen einer Finanztransaktionssteuer könnte der Klimawandel
zusätzlich bekämpft werden.
Außerdem haben sich die Industriestaaten
verpflichtet die Entwicklungsländer von 2010 bis 2012 mit insgesamt 30
Milliarden US-Dollar zu unterstützen. Diese Zusagen müssen eingehalten
und durchgesetzt werden.
Ein Nachfolgeabkommen für das im Jahr
2012 auslaufende Kyoto-Protokoll muss verabschiedet werden und darf
nicht länger auf Kosten der bereits heute vom Klimawandel betroffenen
Menschen verschleppt werden. Wirkliche internationale Solidarität muss
auch durch ein rechtlichverbindliches Kyoto-Folgeabkommen mit
verbindlichen Treibhausgasreduktionszielen deutlich werden.



